ESSLINGEN: Leicht verletzt wurde eine Seniorin in den frühen Morgenstunden des Donnerstags bei einem Brand in einem Pflegeheim in der Esslinger Pliensauvorstadt.
Siehe Artikel Lampe löst Brand in Pflegeheim aus
05.03.2024
Feuer in einem Unternehmen in Zell
Am Sonntagnachmittag gegen 13 Uhr ist auf einem Firmengelände in der Fritz-Müller-Straße in Esslingen ein Brand ausgebrochen. Personen wurden laut Polizei durch das Feuer nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 100 000 Euro geschätzt.
Siehe Artikel Feuer in einem Unternehmen in Zell
29.01.2024
Brand in der Altstadt
Am 28.01.2023 um 07:29 Uhr ist der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Esslingen ein Brand im Dachgeschoss eines Wohngebäudes in der Küferstraße in Esslingen gemeldet worden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte um 07:34 Uhr stellte sich heraus, dass sich zwei Personen selbständig aus dem Gebäude hatten retten können und eine Person noch vermisst wird.
siehe Artikel Brand in der Altstadt
Stuttgarter Nachrichten - Sascha Schmierer, Sebastian Schaal
Korntal-Münchingen - Die Unfallkasse Baden-Württemberg wird sich um die
Familie des am Freitag in Korntal-Münchingen verstorbenen
Feuerwehrmanns kümmern. Der 33-Jährige hinterlässt ein vier Jahre altes
Kind und eine hochschwangere Frau. Auslöser des tödlichen Stromschlags
war offenbar ein fehlerhaft verlegtes Kabel.
Die Stuttgarter
Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem Unglück wegen fahrlässiger
Tötung. "Wir vermuten, dass der Stromschlag durch ein unsachgemäß
verlegtes Kabel in dem Haus ausgelöst worden ist", erklärte Sprecher
Steffen Haidinger. Ein exaktes Ergebnis der Todesursache stehe
allerdings erst in den nächsten Tagen fest. An diesem Dienstag soll die
Leiche des 33-jährigen Feuerwehrmanns obduziert werden, auch auf den
Abschlussbericht eines technischen Gutachters warten die Ermittler
noch.
Der verunglückte Feuerwehrmann war bei dem großen Unwetter in der
Region am Freitag in einem Wohnhaus im Stadtteil Münchingen im Einsatz
gewesen. Nach sintflutartigen Regenfällen sollten Helfer überflutete
Keller an der Stuttgarter Straße auspumpen. Als die Wasserpumpe in
Betrieb ging, erlitt der Familienvater den tödlichen Stromstoß. "Er ist
noch im Rettungswagen gestorben", berichtete Ludwigsburgs
Kreisbrandmeister Arnd Marquardt über den "unfassbaren Tod" des
"allseits beliebten und sehr engagierten Kameraden".
Die
Feuerwehr steht nach dem Unglück unter Schock. Aus ganz Deutschland
treffen Kondolenzschreiben in Korntal-Münchingen ein, in
Feuerwehr-Foren im Internet ist die Betroffenheit der Kameraden
spürbar. Der Landesfeuerwehrverband hat alle Wehren aufgefordert, ihre
Einsatzfahrzeuge mit einem Trauerflor zu versehen. Auch Innenminister
Heribert Rech (CDU) sprach der Familie des Verstorbenen tiefes Beileid
aus.
Der aus Italien stammende 33-Jährige war seit 18 Jahren bei
der Feuerwehr aktiv. Der Korntal-Münchinger hinterlässt ein vier Jahre
altes Kind und eine schwangere Frau. Der Nachwuchs soll laut
Kreisbrandmeister Marquardt in zwei Wochen zur Welt kommen. Der
Leichnam des Feuerwehrmanns wird vermutlich in Italien bestattet.
Um
die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen kümmert sich die
Unfallkasse Baden-Württemberg. Sie zahlt den Witwen und Waisen von im
Einsatz verunglückten Angehörigen eine Rente aus und übernimmt einen
Teil der Beerdigungskosten. Wie hoch die Bezüge sind, hängt auch vom
Verdienst des Verstorbenen ab. "Ich würde die Versorgung als ordentlich
bezeichnen", erklärte Clemens Homoth-Kuhs, Sprecher des Stuttgarter
Regierungspräsidiums, auf die Frage, wie gut die Familie abgesichert
ist. Klar sei, dass das Geld geliebte Menschen nicht ersetzen könne.
Den Versicherungschutz der Unfallkasse genießen öffentliche Bedienstete
sowie Kindergartenkinder, Schüler und Studenten. Außerdem sind Helfer
abgesichert, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. So versorgt die
Unfallkasse auch die Hinterbliebenen eines Familienvaters aus Backnang.
Er war im Februar 2008 bei dem Versuch ums Leben gekommen, Bewohner aus
einem brennenden Haus zu retten.
Hilfe können Familien von
Feuerwehrleuten auch von der Gustav-Binder-Stiftung erhoffen. Die 1930
gegründete Organisation unterstützt im Dienst verletzte Einsatzkräfte.
In Baden-Württemberg sind fast 109 000 Männer und Frauen in der
freiwilligen Feuerwehr aktiv. Tödliche Unfälle sind selten. Seit 2005
kamen bei über 500.000 Einsätzen acht Kameraden ums Leben. Trotz der
Gefahren gibt es keine generellen Nachwuchssorgen. "Die Zahl der
Ehrenamtlichen ist auf konstantem Niveau", sagt Willi Dongus vom
Landesfeuerwehrverband.
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