Ausflug der Abteilung Wäldenbronn zur internationalen Feuerwehr-Sternfahrt nach Grado
Die Feuerwehrabteilung Wäldenbronn blickt auf einen gelungenen und abwechslungsreichen Ausflug zur internationalen Sternfahrt nach Grado in Italien zurück. Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten gemeinsam fünf erlebnisreiche Tage voller Kameradschaft, kultureller Eindrücke und geselliger Momente.
Bereits die Anreise war von großer Vorfreude geprägt. In Grado angekommen, erwartete die Gruppe ein buntes Programm, das sowohl das gesellige Miteinander als auch interessante Ausflüge in die Region miteinander verband. Ein Treffpunkt war dabei das Festzelt der internationalen Sternfahrt, in dem Feuerwehrangehörige aus verschiedenen Ländern zusammenkamen.
Ein weiteres Highlight des Aufenthalts war die Bootsfahrt zu einer vorgelagerten Insel. Bei inzwischen bestem Wetter konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die eindrucksvolle Küstenlandschaft genießen und einige entspannte Stunden auf dem Wasser verbringen, abgerundet durch ein tolles Menü mit frischem Fisch und Pasta.
Auch kulturell hatte die Reise einiges zu bieten. So standen ein Besuch der Grotta Gigante sowie der historischen Festungsstadt Palmanova auf dem Programm.
Ebenso führte ein Ausflug in die Partnerstadt von Esslingen, die wunderschöne und lebhafte Stadt Udine. Dort bot sich zudem die Gelegenheit, die Berufsfeuerwehr in Udine zu besuchen und ermöglichte spannende Einblicke in die Arbeit der italienischen Kolleginnen und Kollegen.
Neben den offiziellen Programmpunkten kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Gemeinsame Essen, viele Gespräche und zahlreiche schöne Momente machten die Reise zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten und wird allen sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben.
30.01.2026
Esslingen: Serie brennender Mülltonnen
Eine Serie brennender Mülleimer hat die Abteilungen Stadtmitte, Berkheim, Wäldenbronn und die hauptamtlichen Kräfte in der Nacht des 29.01.2026 beschäftigt.
siehe Artikel Esslingen: Brand mehrerer Mülltonnen (Zeugenaufruf)
04.01.2026
Esslingen am Neckar (ES): Unter Alkoholeinwirkung Unfall verursacht
Einsatzreiche Neujahrsnacht für die Abteilung Berkheim
Zu gleich 4 Einsätzen in kurzer Folge wurde die Abteilung Berkheim in den ersten Stunden des neuen Jahres alarmiert:
um 01:30 Uhr auf den Zollberg zu einer unklaren Rauchentwicklung, kurz darauf um 01:44 zusätzlicher Einsatz zu brennendem Feuerwerksmüll vor einem Mülleimer in der Köngenerstraße in Berkheim.
Direkt um 01:52 ein weiterer Einsatz: Brennendes Müllhäuschen in Oberesslingen in der Hindenburgstraße und um 02:17 dann Einsatz Nr. 4 in die Kreuzstraße nach Oberesslingen zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Bei den beiden letzten Einsätzen waren gemeinsam mit den Kräften der Stadtmitte im Einsatz.
Hier noch ein Beitrag auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Esslingen
Stuttgart - Das Land will es den Feuerwehren ermöglichen, künftig auch für die Bergung von Unfallopfern im Straßenverkehr Geld zu verlangen.
Die Kosten für solche Einsätze müssten dann nicht mehr die Gemeinden, sondern die Kfz-Versicherungen der jeweiligen Unfallverursacher tragen. Die CDU-Fraktion hat bereits auf ihrer jüngsten Sitzung einer entsprechenden Änderung des Landesfeuerwehrgesetzes zugestimmt. Der Gesetzentwurf des Innenministeriums soll in den kommenden Wochen ins Landeskabinett und spätestens Mitte 2009 in Kraft treten.
Der Landesrechnungshof, der die Änderung angeregt hatte, rechnet mit jährlichen Mehreinnahmen für die Gemeinden in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Pro Jahr könnten dadurch landesweit etwa 3.000 Einsätze zusätzlich kostenpflichtig gemacht werden, in weiteren 10.000 Fällen könnte der Einsatz künftig voll und nicht mehr nur teilweise in Rechnung gestellt werden.
Ob dies auch geschieht, kann jede Kommune selbst in ihrer Gebührensatzung festlegen. Die staatlichen Rechnungprüfer aus Karlsruhe hatten in ihrer Denkschrift 2005 moniert, dass im Südwesten die Möglichkeit, Kostenersatz für Feuerwehreinsätze bei Verkehrsunfällen zu verlangen, gegenüber anderen Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfalen deutlich eingeschränkt sei.
Die Gemeinden als Träger der Feuerwehren könnten bislang nur die Halter von Schienen-, Luft- und Wasserfahrzeugen zur Kasse bitten. 97 Prozent dieser Einsätze fänden aber im Straßenverkehr statt. Hier könne bislang nur die Beseitigung von Unfallfolgen wie das Bergen der Fahrzeuge oder die Beseitigung von Ölspuren in Rechnung gestellt werden.
Für die Bergung von Menschen und die Bekämpfung von Pkw-Bränden sei dies hingegen nicht möglich. Werde dies geändert, so die Rechnungsprüfer, könne dadurch auch der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert werden, da bei der Abrechnung der Einsätze dann nicht mehr zwischen kostenpflichtigen und nicht kostenpflichtigen Tatbeständen unterschieden werden müsse.
Um die Mitarbeit bei der Feuerwehr für junge Menschen attraktiver zu machen, will die Landesregierung zudem das Mindestalter von 18 auf 17 Jahre senken. "Man kann einen 17-Jährigen heutzutage nicht mehr zur Jugendfeuerwehr schicken mit einem Plastikhelm auf dem Kopf", heißt es aus Koalitionskreisen.
Damit der Feuerwehrnachwuchs bei der Stange bleibt, soll er künftig bereits mit 17 zu der "echten" Feuerwehr wechseln. Die 17-Jährigen dürften dann bereits die Übungen und Ausbildungen mitmachen. Eine Teilnahme an echten Einsätzen, sei aber aus versicherungsrechtlichen Gründen weiterhin erst ab 18 möglich, heißt es.
In Baden-Württemberg sind rund 10.7000 ehrenamtliche und 1.700 hauptamtliche Feuerwehrangehörige in den Gemeindefeuerwehren tätig. In der Jugendfeuerwehr, die in der Regel Kinder ab einem Alter von acht oder zehn Jahren aufnimmt, sind landesweit 29.800 Jugendliche organisiert.
Keine gravierenden Änderungen wird es bei den Landesvorschriften für die Werkfeuerwehren geben. Im Südwesten müssen diese Wehren - im Unterschied zu manch anderen Bundesländern - auch künftig aus Werkangehörigen bestehen, und zwar aus Sicherheitsgründen. Werkangehörige würden die Örtlichkeiten und Produktionsabläufe am besten kennen, heißt es.
Aus den Reihen der Wirtschaft war die Forderung erhoben worden, diese Vorschrift zu streichen und es damit Unternehmen zu ermöglichen, Fremdfirmen mit dem Brandschutz zu beauftragen. Für Aufregung sorgten in dem Zusammenhang im Sommer 2007 Pläne der Daimler AG, aus Kostengründen bis 2012 alle Sicherheitsleistungen des Konzerns an Fremdfirmen zu vergeben. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte schon damals dem Daimler-Betriebsrat versprochen, dass das Land dies zumindest im Bereich der Feuerwehr nicht zulassen werde.
Als Zugeständnis an die Wirtschaft wird es allerdings künftig ausdrücklich erlaubt sein, dass zum Beispiel Industrieparks mit mehreren Firmen eine gemeinsame Werkfeuerwehr betreiben, sofern sich die Produktionsprozesse ähneln und es somit auch Sinn macht. Auch Unternehmen, die sich - zum Beispiel aus steuerlichen Gründen - in mehrere Betriebe aufgesplittet haben, sollen auch weiterhin nur eine gemeinsame Werkfeuerwehr benötigen.
Im Land gibt es nach Angaben des Innenministeriums 181 Werkfeuerwehren mit 6.440 Feuerwehrleuten. Mehr als 1.000 davon löschen hauptamtlich.
Dieser Artikel wurde original aus dem/der Stuttgarter Nachrichten entnommen, wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.