Einsatzreiche Neujahrsnacht für die Abteilung Berkheim
Zu gleich 4 Einsätzen in kurzer Folge wurde die Abteilung Berkheim in den ersten Stunden des neuen Jahres alarmiert:
um 01:30 Uhr auf den Zollberg zu einer unklaren Rauchentwicklung, kurz darauf um 01:44 zusätzlicher Einsatz zu brennendem Feuerwerksmüll vor einem Mülleimer in der Köngenerstraße in Berkheim.
Direkt um 01:52 ein weiterer Einsatz: Brennendes Müllhäuschen in Oberesslingen in der Hindenburgstraße und um 02:17 dann Einsatz Nr. 4 in die Kreuzstraße nach Oberesslingen zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Bei den beiden letzten Einsätzen waren gemeinsam mit den Kräften der Stadtmitte im Einsatz.
Hier noch ein Beitrag auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Esslingen
31.12.2025
15.000 Euro Schaden – Hausfassade durch Böller in Brand geraten
Der Förderverein Förderverein Freiwillige Feuerwehr Esslingen-Berkheim e.V. führt wieder seine Weihnachtsbaumsammlung durch:
Wann:
10. Januar 2026
Zeit:
09:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Wo:
Bushaltestellen
„Berkheim See“
„Am Wiesengrund“
An den Ecken
Schulstraße / Moltkestraße
Ruiter Straße / Jurastraße
Nellinger Straße / Schwarzwaldstraße
Filderstraße / Kronenstraße
Info:
Die Bäume werden an den oben genannten Sammelstellen in Berkheim entgegengenommen und danach einer ordentlichen Entsorgung auf dem Häckselplatz zugeführt.
Sie haben an diesem Samstag in der angegebenen Zeit die Möglichkeit, Ihren vom Schmuck befreiten Weihnachtsbaum (vor allem ohne Lametta) gegen eine Spende ab 1,50 Euro abzugeben.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Feuerwehrarbeit in Berkheim - dafür bedanken wir uns bereits heute recht herzlich.
Stuttgarter Nachrichten - Sascha Schmierer, Sebastian Schaal
Korntal-Münchingen - Die Unfallkasse Baden-Württemberg wird sich um die
Familie des am Freitag in Korntal-Münchingen verstorbenen
Feuerwehrmanns kümmern. Der 33-Jährige hinterlässt ein vier Jahre altes
Kind und eine hochschwangere Frau. Auslöser des tödlichen Stromschlags
war offenbar ein fehlerhaft verlegtes Kabel.
Die Stuttgarter
Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem Unglück wegen fahrlässiger
Tötung. "Wir vermuten, dass der Stromschlag durch ein unsachgemäß
verlegtes Kabel in dem Haus ausgelöst worden ist", erklärte Sprecher
Steffen Haidinger. Ein exaktes Ergebnis der Todesursache stehe
allerdings erst in den nächsten Tagen fest. An diesem Dienstag soll die
Leiche des 33-jährigen Feuerwehrmanns obduziert werden, auch auf den
Abschlussbericht eines technischen Gutachters warten die Ermittler
noch.
Der verunglückte Feuerwehrmann war bei dem großen Unwetter in der
Region am Freitag in einem Wohnhaus im Stadtteil Münchingen im Einsatz
gewesen. Nach sintflutartigen Regenfällen sollten Helfer überflutete
Keller an der Stuttgarter Straße auspumpen. Als die Wasserpumpe in
Betrieb ging, erlitt der Familienvater den tödlichen Stromstoß. "Er ist
noch im Rettungswagen gestorben", berichtete Ludwigsburgs
Kreisbrandmeister Arnd Marquardt über den "unfassbaren Tod" des
"allseits beliebten und sehr engagierten Kameraden".
Die
Feuerwehr steht nach dem Unglück unter Schock. Aus ganz Deutschland
treffen Kondolenzschreiben in Korntal-Münchingen ein, in
Feuerwehr-Foren im Internet ist die Betroffenheit der Kameraden
spürbar. Der Landesfeuerwehrverband hat alle Wehren aufgefordert, ihre
Einsatzfahrzeuge mit einem Trauerflor zu versehen. Auch Innenminister
Heribert Rech (CDU) sprach der Familie des Verstorbenen tiefes Beileid
aus.
Der aus Italien stammende 33-Jährige war seit 18 Jahren bei
der Feuerwehr aktiv. Der Korntal-Münchinger hinterlässt ein vier Jahre
altes Kind und eine schwangere Frau. Der Nachwuchs soll laut
Kreisbrandmeister Marquardt in zwei Wochen zur Welt kommen. Der
Leichnam des Feuerwehrmanns wird vermutlich in Italien bestattet.
Um
die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen kümmert sich die
Unfallkasse Baden-Württemberg. Sie zahlt den Witwen und Waisen von im
Einsatz verunglückten Angehörigen eine Rente aus und übernimmt einen
Teil der Beerdigungskosten. Wie hoch die Bezüge sind, hängt auch vom
Verdienst des Verstorbenen ab. "Ich würde die Versorgung als ordentlich
bezeichnen", erklärte Clemens Homoth-Kuhs, Sprecher des Stuttgarter
Regierungspräsidiums, auf die Frage, wie gut die Familie abgesichert
ist. Klar sei, dass das Geld geliebte Menschen nicht ersetzen könne.
Den Versicherungschutz der Unfallkasse genießen öffentliche Bedienstete
sowie Kindergartenkinder, Schüler und Studenten. Außerdem sind Helfer
abgesichert, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. So versorgt die
Unfallkasse auch die Hinterbliebenen eines Familienvaters aus Backnang.
Er war im Februar 2008 bei dem Versuch ums Leben gekommen, Bewohner aus
einem brennenden Haus zu retten.
Hilfe können Familien von
Feuerwehrleuten auch von der Gustav-Binder-Stiftung erhoffen. Die 1930
gegründete Organisation unterstützt im Dienst verletzte Einsatzkräfte.
In Baden-Württemberg sind fast 109 000 Männer und Frauen in der
freiwilligen Feuerwehr aktiv. Tödliche Unfälle sind selten. Seit 2005
kamen bei über 500.000 Einsätzen acht Kameraden ums Leben. Trotz der
Gefahren gibt es keine generellen Nachwuchssorgen. "Die Zahl der
Ehrenamtlichen ist auf konstantem Niveau", sagt Willi Dongus vom
Landesfeuerwehrverband.
Dieser Artikel wurde original aus dem/der Stuttgarter Nachrichten entnommen, wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt.