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20.01.2010

Frachtmaschine auf Flughafen notgelandet

Esslinger Zeitung online - ae/dpa

Start- und Landebahn ist am Abend für mehrere Stunden gesperrt worden

Stuttgart (ae/dpa) - Kurz vor 18 Uhr ist es gestern auf dem Flughafen zu einem Zwischenfall bei der Landung einer zweimotorigen Frachtmaschine gekommen. Das Flugzeug der Münchner Gesellschaft Binair war von Brünn nach Stuttgart unterwegs. Bei der Landung rutschte die Maschine von der Landebahn und kam erst in einer Wiese zum Stehen.
Der 54-jährige Pilot und seine 48-jährige Ehefrau seien nicht verletzt worden, stünden aber unter Schock, teilte ein Polizeisprecher am Abend mit. Die Ursache des Unglücks waren vermutlich Probleme an einem der beiden Fahrwerke. Das Flugzeug kam zwar auf der Landebahn in Stuttgart auf, rutschte dann aber weiter in die Wiese. Die Start- und Landebahn wurde am Abend komplett gesperrt. Im Innern der Terminals bildeten sich vor den Schaltern lange Schlangen. Zu diesem Zeitpunkt warteten einige hundert Passagiere im Gebäude auf die Abfertigung. Allerdings zog sich die Bergung des aus Tschechien kommenden Flugzeugs über mehrere Stunden hin. „Es ist schwierig, das Flugzeug herauszukriegen“, sagte der Polizeisprecher. Die Wiese sei matschig und der Untergrund wegen der Witterung nicht stabil. Bei der Maschine handelt es sich um ein Turbopropflugzeug des Münchner Cargo-Unternehmens Binair, das fast ausschließlich im Frachtverkehr eingesetzt wird.

Das Regierungspräsidium Stuttgart reagierte auf den Vorfall prompt und erteilte dem Flughafen Stuttgart die Erlaubnis, Flugzeuge bis Mitternacht (statt bis 23 Uhr) starten zu lassen. Zudem genehmigte die Behörde Landungen bis 1 Uhr nachts (statt bis 23.30 Uhr). Ankommende Flugzeuge wurden einstweilen auf andere Flughäfen wie München, Nürnberg und Frankfurt umgeleitet. Mit der Verlängerung der Start- und Landezeiten hoffte man am Abend, nach einer Freigabe der Landebahn den anstehenden Verkehr doch noch abfertigen zu können. Die Flughafengesellschaft riet betroffenen Reisenden, sich direkt an ihre Airline zu wenden. Diese wüssten am ehesten, ob ein Flug nachgeholt werden könne oder abgesagt wird.

Im vergangenen Jahr hatte es in Stuttgart mehrere Notlandungen gegeben. Am 14. September verursachten zwei winzige Plastikteile die Notlandung eines Flugzeugs mit dem damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering an Bord. Drei Menschen wurden bei dem Unglück leicht verletzt. Am 27. Mai musste eine Maschine auf dem Stuttgarter Flughafen kurz nach dem Start notlanden. Die Boeing hatte technische Probleme gehabt.

Dieser Artikel wurde original aus dem/der Esslinger Zeitung online entnommen,
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