
Am 03.01.2017 um 14:33 Uhr wurde dem FLZ der Polizei und der Feuerwehrleitstelle durch mehrere Anrufer ein Brand in einer Wohnung mit eingeschlossenen Personen im Unteren Metzgerbach gemeldet.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Feuerwehr um 14:40 Uhr machten sich zwei Personen an einem Fenster im 3. Obergeschoss bemerkbar, eine weitere Person mit einer Rauchgasintoxikation kam den Einsatzkräften im verrauchten Treppenraum entgegen. Alle Heimrauchmelder im verrauchten Bereich hatten angesprochen.
Von der Feuerwehr wurde ein Löschrohr zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vorgenommen und parallel die beiden Personen aus dem 3. Obergeschoss mit der Drehleiter gerettet. Alle geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst zur Sichtung übergeben. Anschließend wurde der Treppenraum und die Wohnungen mit Überdrucklüftern entraucht. Die Einsatzstelle wurde mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Brandnester kontrolliert.
Durch die Polizei wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt.
Es waren die Abteilung Stadtmitte sowie die Hauptamtliche Abteilung mit 28 Feuerwehr-angehörigen und 6 Fahrzeugen im Einsatz, weiterhin der Rettungsdienst mit einem Notarzt, zwei Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) sowie starke Polizeikräfte.
Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
An der Stelle wird nochmals auf die Wirksamkeit von Heimrauchmeldern zur Brandfrüherkennung hingewiesen.
Bildmaterial: SDMG/Friebe